leiste1
schlangeani
leiste2
kreis

Warum hilft die Chelat-Therapie?

Die Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren. Dem Körper wird mittels einer Infusion eine Lösung zugeführt, die Mineralstoffe und Vitamine enthält, vor allem den Wirkstoff EDTA. EDTA neutralisiert krankhafte Metallanhäufungen im Körper.
Dieser Chelatbildner, der Kalk und Schwermetalle in den Adern bindet, entfernt die harten Ablagerungen. Den Rest, meist Fette und Eiweißkörper wird von speziellen Körperzellen, den sogenannten Phagozyten aufgefressen und beseitigt.
EDTA bindet besonders intensiv die Substanzen, die ausgeschieden werden müssen und schont die Stoffe die in den Geweben verbleiben sollen.
Es erlaubt so eine Rückbildung der blockierenden Ablagerungen in den Gefäßen.
Der Patient erhält zusammen mit den Infusionen in der Regel eine Diät und ein Bewegungstraining.

1. Was ist die Verkalkung der Adern?

Verkalkung der Adern ist eine weit verbreitete Erkrankung des Blutgefäßsystems des ganzen Menschen. Seine lebensgefährlichen Folgen sind allgemein bekannt.
Eine der Hauptursachen für diese Krankheit ist die Anhäufung metallischer Elemente im menschlichen Körper. Diese führt zur Bildung eines Belages in den Gefäßen und so zur Hemmung des Blutstroms. Die Folgen können Schmerzen in Brust und Gliedmaßen, Gedächtnisverlust und Herzinfarkt sein. Die Chelat-Therapie kann zur Beseitigung der Symptome der Gefäßverkalkung und deren Ursachen beitragen.
In der Statistik der Todesursachen stehen Gefäßleiden an erster Stelle.
Verschiedene Grunderkrankungen können zur Verkalkung der Gefäße führen.
Im Laufe des Lebens kommt es am Endothel - der inneren Wand der Gefäße - zu Fettablagerungen. Die Fettpolster verhärten und führen so zu der Gefäßverkalkung. Die Adern werden unelastische, der Blutdruck steigt. Da erst eine Verengung der Gefäße um 80 % zu spürbaren Beschwerden führt, ist eine frühzeitige Diagnostik erforderlich, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Hohe Cholesterine im Blut, die meist durch eine Störung im Fettstoffwechsel verursacht sind, Diabetes als Erkrankung des Zuckerstoffwechsels, erhöhte Harnsäurekonzentrationen, Sauerstoffmangel und Übersäuerung, genetische Veranlagungen, viel Calcium in den Geweben, Schwermetallbelastungen (aluminium, Blei, Cadmium, Nickel) sind maßgeblich für Durchblutungsstörungen verantwortlich.
Hinzu kommen Elastizitätsverluste der Adern, Bluteindickungen, z.B. durch Sauerstoffmangel und die Bildung bestimmter Eiweißkörper - Fibrinogen und Homocystein - die zu einer Thrombenbildung führen und die Innenwände der Adern schädigen können.
Bei den lokalen Folgeerkrankungen handelt es sich zum Beispiel um eine Durchblutungsstörung der Hirngefäße, die nicht selten zum Schlaganfall führt. Oder die sogenannte Schaufenstererkrankung, eine Durchblutungsstörung der Beingefäße. Die Durchblutungsstörung der Herzkrankgefäße führt zur koronaren Herzkrankheit mit dem Herzinfarkt als akute Erkrankung der Mangelversorgung des Herzens.
Die gängigen Therapien der Schulmedizin: Ballonkatheter, Gefäßstütze (Stent) oder Bypassoperation - allesamt mechanische Eingriffe - lösen die Durchblutungsprobleme meist nur kurzfristig.
Es sind allesamt lokale Maßnahmen, die die Grundsituation der Erkrankung nicht behandeln.

2. Was ist EDTA?

EDTA ist eine Abkürzung für "Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat", eine Verbindung , die ähnlich auch in eiweißreichen Nahrungsmitteln vorkommt. EDTA besitzt die Eigenschaft, Schwermetalle, z.B. Blei und Kadmium sowie das Leichtmetall Kalzium im Körper zu binden und über die Nieren auszuscheiden.
Da die Moleküle der EDTA jene Stoffe wie mit Klauen umschließen und unschädlich machen, hat man die Lösung "Chelat" genannt, nach griechisch "Chele" ("Klaue").
Für die Behandlung von Durchblutungsstörungen sind folgende Eigenschaften des Na-EDTA wichtig:

senkt den erhöhten Blutdruck, das Endothel wird geschützt
Schwermetalle, die Alzheimerleiden, Parkinsonsche Krankheit, das Lungenemphysem Krebs und andere Erkrankungen auslösen können, werden entfernt.
Verkalkungen werden abgebaut, die Adernwände werden elastisch, die Bildung von Nitroverbindungen in den Gefäßzellen wird gefördert.

3. Nebenwirkungen:

Gravierende Nebenwirkungen gibt es nicht.

In den vergangenen 40 Jahren sind keine schweren Zwischenfälle vorgekommen. Gelegentlich können geringfügige Schmerzen, Ermüdung sowie Änderung des Blutdruckes oder des Blutzuckerspiegels auftreten. Sie werden problemlos durch Verlangsamung der Infusionsgeschwindigkeit und andere einfache Maßnahmen kontrolliert.
Meist verschwinden diese Begleiterscheinungen nach zwei Sitzungen von selbst.
Durch eine gründliche ärztliche Untersuchung (mit Blut- und Urinanalyse) vor und gegebenenfalls auch während der Behandlung ist eine optimale Kontrolle gewährleistet.