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Wie wird die
Chelat-Therapie durchgeführt?

Wie viele Infusionen
sind notwendig?

Die Chelat-Therapie ist ein ambulantes Therapieverfahren, welches in der Arztpraxis durchgeführt werden kann.
Der Patient ist nach der Behandlung ohne weiteres in der Lage, wieder nach Hause zu gehen und seinen alltäglichen Aufgaben nachzugehen.

Nach einer ausführlichen ärztlichen Erstuntersuchung (mit Blut- und Urinkontrolle) und Beratung wird dem Patienten mit einer gefäßschonenden sogenannten Braunüle die Infusion von ca. 500 ml in die Vene gelegt.
Die Infusion enthält neben der EDTA-Lösung noch spezielle Vitamine und Elektrolyte. Die EDTA-Therapie verursacht im allgemeinen keine Schmerzen, und in den wenigsten Fällen treten Nebenwirkungen auf. Die gelegentlich auftretenden geringfügigen Schmerzen, Ermüdung sowie Änderungen des Blutdruckes oder des Blutzuckerspiegels können problemlos durch Verlangsamung der Infusionsgeschwindigkeit oder andere einfache Maßnahmen kontrolliert werden.
Da die Behandlungsdauer 3-4 Stunden beträgt, sollte der Patient genügend Zeit mitbringen, da eine Behandlung in innerer Ruhe zum Therapieerfolg beiträgt. Die Patienten sitzen in Bequemen Sesseln, können während der Therapie lesen, Musik hören, fernsehen oder sich mit anderen Patienten unterhalten. Es ist kein Problem mit dem Infusionsständer auf die Toilette zu gehen. Während der Infusion sollte ca 1,5, Liter nichkohlensäurehaltiges Wasser getrunken werden und um einer möglichen Unterzuckerung vorzubeugen eine Kleinigkeit gegessen werden.

Die Chelatherapie ist eine Behandlungsserie, die je nach Alter und Erkrankungszustand mehr Infusionen zum therapeutischen Erfolg notwendig macht. Man kann sich auf eine Mindestinfusionszahl einstellen, die dem Alter in Jahren entspricht. Die Zahl der Erkrankungen erhöht dann noch die Zahl der Infusionen. Doch schon nach 20 Behandlungen kann man im Durchschnitt eine definitive Verbesserung der Arteriosklerose erzielen. Die Behandlungen werden 1 bis 2 mal wöchentlich durchgeführt.
Nach Abschluss der Behandlung kann man durch Infusion einmal im Monat den Therapieerfolg langfristig erhalten.